Ein kleiner Fluß bei Bursfelde
Bei einem Besuch des Klostergutes Bursfelde /Weser fiel links abgebildetes Schild auf.Die am Kloster vorbeifliessende Nieme war begradigt worden und wurde jetzt mit Hilfe der Ruth und Klaus Bahlsen Stiftung renaturiert. Dabei wurde für die auf dem Pfad gehenden Menschen eine Informationsquelle errichtet.Jeder kann sich anhand von Text und Bildern über den Verlauf der Nieme, das Leben von Fischen,Insekten,Pflanzen und Vögeln in und an dem Bach informieren.Ein Beispiel welches durchaus Schule machen sollte.
Die Benediktinerabtei Bursfelde wurde im Jahr 1093 gegründet und hat seitdem eine wechselvolle Geschichte erlebt: Im 15. Jh. war sie Zentrum der klösterlichen Reform-bewegung (Bursfelder Kongregation); 1542 führte die evangelisch gewordene Herzogin Elisabeth von Calenberg-Göttingen eine reformatorische Klostervisitation in Bursfelde durch. Mit dem Westfälischen Frieden von 1648 wurde das Kloster Bursfelde endgültig evangelisch. Bis 1672 lebte eine Mönchsgemeinschaft mit ihrem Abt in Bursfelde, später wurde das Kloster säkularisiert. Seit 1828 wird der Titel "Abt von Bursfelde" einem Professor der Ev. Theologischen Fakultät der Universität Göttingen verliehen. Gegenwärtig ist Prof. Dr. theol. Joachim Ringleben Abt von Bursfelde.
Erhalten sind die romanische Basilika und der Westflügel des Klosters, der 1722 zum Gutshaus umgebaut wurde. 1978 wurde es ein Evangelisches Einkehr- und Tagungshaus und entwickelte sich bis 2004 zum Geistlichen Zentrum Kloster Bursfelde. ( Text zu finden unter: www.kloster-bursfelde.de)
Die Nieme bei Bursfelde
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